Bedienungs- Wartungs- u. Pflegeanleitung

Inhaltsverzeichnis
1.Reinigung & Pflege6
2.Überprüfung und Wartung6
3.Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise7
3.1Bedienung mit Handkurbel8
3.2Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter8
3.3Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender9
3.4Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel10
3.5Bedienung Markise mit Schattenplus10
4.Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren11
4.1Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor11
4.2Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor12
4.3Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor13
5.Beleuchtungssystem / LED-Licht13
6.Bedienung über SmartHome14
6.1SmartHome Steuerung von Standardmotoren14
6.2SmartHome Steuerung von Funkmotoren15
7.Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender16
7.1Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.17
7.2Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab17
7.3Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht19
7.4Neuen Handsender einlernen20
8.Übergabe21
9.Produktkennzeichnung22
10.Leistungserklärung
11.Konformitätserklärung
Header
MOBAU Markisen GmbH

Bedienungs- Wartungs- u. Pflegeanleitung

EPICO

Version 1.0 – Stand Mai 2026

Bedienungsanleitung vor Nutzung der Markise unbedingt lesen!

Gültig für folgende Produkttypen

BASELINE - BASELINE MEGA

BASELINE - BASELINE MEGA

offene Gelenkarmmarkise

ZEUS - ZEUS MEGA

ZEUS - ZEUS MEGA

offene Gelenkarmmarkise

QUAD

QUAD

offene Gelenkarmmarkise

ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA

ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA

Hülsenmarkise

SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO

SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO

Kassettenmarkise

DOMIO

DOMIO

Kassettenmarkise

EPICO

EPICO

Kassettenmarkise

TRENDLINE

TRENDLINE

Kassettenmarkise

HERA

HERA

Kassettenmarkise

CUBELINE

CUBELINE

Kassettenmarkise

Einleitung

Allgemeine Sicherheitshinweise


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Die Bedienung von Gelenkarmmarkisen darf ausschließlich von Personen durchgeführt werden, die mit der Handhabung der Bedienelemente vertraut sind. Besondere Vorsicht ist geboten für Personen, die Gefahren durch unsachgemäße Anwendung nicht richtig einschätzen können. Lassen Sie niemals Kinder mit den Bedieneinrichtungen spielen. Bewahren Sie, sofern vorhanden, die Funkfernbedienung außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Berühren Sie die Markise nicht, während sie ein- oder ausgefahren wird (Gefahr durch Klemmstellen). Das Markisentuch darf nicht betreten und nicht durch Fremdkörper belastet werden. An der Markise dürfen keine Spielzeuge, Gegenstände oder Gewichte befestigt werden, es sei denn, dies erfolgt mit Zustimmung des Herstellers.


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Das Anlegen von Gegenständen wie beispielsweise Leitern ist nicht gestattet. Verwenden Sie für Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten an der Anlage ausschließlich geeignete und zugelassene Aufstiegshilfen. Stellen Sie sicher, dass diese einen festen Stand haben und ausreichend Halt bieten. Halten Sie sich niemals an der Anlage fest, da Verletzungs- und Absturzgefahr besteht!


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Der Behang der Vollkassettenmarkise ist beweglich und kann einknicken oder nachgeben. Die Betätigung einer Vollkassettenmarkise ist nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass im Bewegungsbereich der Anlage keine Hindernisse vorhanden sind.


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Aus sicherheitstechnischen Gründen muss bei Arbeiten an der Anlage die automatische Steuerung, wie die Wind- und Sonnensteuerung, ausgeschaltet werden. Zudem ist sicherzustellen, dass die Anlage nicht unbeabsichtigt manuell bedient oder automatisch auf- bzw. abfährt. Hierzu ist die Stromzufuhr zu unterbrechen, beispielsweise durch Herausnehmen der Sicherung oder das Trennen der Steckerkupplung am Motor von der Stromleitung (Elektrofachkraft erforderlich). Bei manueller Bedienung muss durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweises an den Bedienelementen (Schalter, Taster, Funkhandsender) eindeutig erkennbar sein, dass an der Anlage gearbeitet wird und diese nicht bedient werden darf.


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Durch Sonneneinstrahlung und während des Motorbetriebs können sich die Oberflächen der Anlagen sowie einzelne Bauteile der Kassettenmarkisen stark erhitzen, was bei direkter Berührung zu Verbrennungen führen kann. Kassettenmarkisen dürfen nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt genutzt werden und sollten abends sowie vor einer Abwesenheit eingefahren werden.


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Bei Vereisung, Frost, Schnee oder starkem Wind dürfen Kassettenmarkisen nicht genutzt werden. Bei Frost besteht die Gefahr von Beschädigungen oder Zerstörungen der Markise durch auftretende Eisbildung. Bei angefrorenem Markisenbehang darf keine Gewalt bei der Bedienung angewendet werden! Eine eventuell vorhandene Automatiksteuerung, wie Wind- und Sonnensteuerung, muss daher bei Frostgefahr unbedingt auf manuelle Bedienung umgestellt werden.


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Gelenkarmmarkisen sind nur begrenzt als Regenschutz einsetzbar. Die Markise muss dabei vollständig ausgefahren sein, und die Mindestneigung beträgt 14° (25 %). Eine unbeaufsichtigte Nutzung als Regenschutz ist nicht zulässig, da eine Wassersackbildung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Feste Objekte müssen mindestens 40 cm vom Ausfahrbereich des Fallprofils entfernt sein. Fahren Sie die Markise bei starkem Wind, Sturm und Regen ein.


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Überprüfen Sie die Markise regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß, Lockerungen oder Beschädigungen. Sollten Sie derartige Mängel feststellen, veranlassen Sie umgehend eine Instandsetzung oder kontaktieren Sie den Kundenservice des Herstellers.


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Bei Überschreiten der für die Markise festgelegten Windwiderstandsklasse muss die Markise vollständig eingefahren werden.


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Ist die Bedienung der Markise aufgrund eines technischen Defekts oder einer Störung (z. B. Stromausfall bei Motorbedienung) nicht mehr möglich und wird bei nicht vollständig eingefahrenem Markisenbehang die für die Kassettenmarkise definierte Windwiderstandsklasse überschritten, muss der Gefahrenbereich rund um die Markise entsprechend abgesichert werden. Durch herabstürzende Anlagenteile können Personen und Tiere verletzt sowie Sachschäden verursacht werden. Kontaktieren Sie in jedem Fall den Service des Herstellers bei Funktionsstörungen der Vollkassettenmarkise.


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Handsender dürfen nicht der Feuchtigkeit oder dem Regen ausgesetzt werden, da dies zu einem Defekt des Handsenders führen kann.

Inhaltsverzeichnis

1. Reinigung & Pflege6
2. Überprüfung und Wartung6
3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise7
3.1 Bedienung mit Handkurbel8
3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter8
3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender9
3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel10
3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus10
4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren11
4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor11
4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor12
4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor13
5. Beleuchtungssystem / LED-Licht13
6. Bedienung über SmartHome14
6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren14
6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren15
7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender16
7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.17
7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab17
7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht19
7.4 Neuen Handsender einlernen20
8. Übergabe21
9. Produktkennzeichnung22
10. Leistungserklärung
11. Konformitätserklärung
1. Reinigung & Pflege
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Starke Schmutzablagerungen können zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit oder zu Beschädigungen führen und verringern die Lebensdauer des Produkts. Daher sollten Sie regelmäßig anhaftenden Schmutz von dem Gehäuse der Markise, den Gelenkarmen und dem Markisenstoff entfernen.


Produkt reinigen


Mit einer weichen Bürste, einem Schwamm oder einem Handfeger können Verschmutzungen von der Gelenkarmmarkise entfernt werden. Das Markisentuch lässt sich mit einer Lauge aus flüssigem Feinwaschmittel oder einem speziellen Reiniger für Outdoor-Gewebe reinigen, wobei eine weiche Bürste oder ein Schwamm zum Einsatz kommen sollte. Anschließend ist es wichtig, gründlich mit kaltem Wasser nachzuspülen.


Das Gestell der Kassettenmarkise kann mit einem handelsüblichen Reiniger gereinigt und anschließend mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.


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Verwenden Sie zur Reinigung keine Hochdruckreiniger sowie keine Scheuermittel und Scheuerschwämme ! Lösungsmittel wie Alkohol oder Benzin dürfen nicht eingesetzt werden!


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Das Markisentuch muss nach der Reinigung trocknen. Nach dem Reinigen und Trocknen empfiehlt es sich, den Imprägnierschutz des Tuches aufzufrischen.


Tipp: Starke Verunreinigungen und Flecken am Stoff können auch mit einem farblosen Radiergummi entfernt werden. Starke Verschmutzungen des Gehäuses können mit handelsüblicher Autopolitur behandelt werden.

2. Überprüfung und Wartung
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Die sichere und gefahrlose Nutzung der Gelenkarmmarkise kann nur gewährleistet werden, wenn die Anlage regelmäßig, mindestens einmal jährlich, geprüft und gewartet wird.


Die Markise ist regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß und Beschädigungen an Bespannung und

Gestell zu untersuchen.


Folgende Punkte sind zu überprüfen:

• Fester Sitz der Befestigungsschrauben der Wand- bzw. Deckenkonsolen

• Fester Sitz der Sperrschrauben sowie Klemmstücke mit Innensechskantschrauben an den Konsolen (Sicherung gegen das Herausrutschen der Markise aus den Konsolen)

• Überprüfung der festen Verschraubung der Armhalter und der Ausfallprofilhalter

• Überprüfung des festen Sitzes der Sicherungsschrauben am Armhalter

• Kontrolle der kunststoffummantelten Drahtseile im Armmittelgelenk auf Verschleiß


Sollten Beschädigungen festgestellt werden, ist der Fachhändler oder ein geeignetes Serviceunternehmen mit der Reparatur zu beauftragen, insbesondere bei dem Austausch von Teilen, dem Tuchwechsel oder dem Antriebswechsel. Reparaturbedürftige Gelenkarmmarkisen dürfen nicht verwendet werden.

3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise
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Das Markisentuch wird bei unseren Modellen stets über die Oberseite der Tuchwelle aufgewickelt.


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Das Tuch kann während der Bewegungen auf den Armen aufliegen. Dies ist unvermeidlich und stellt aus technischer Sicht kein Problem dar.


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Im ganz ausgefahrenen Zustand hat die Markise die beste Stoffspannung.

Abb. B1

Abb. B1
3.1 Bedienung mit Handkurbel

Markise ausfahren:

Handkurbel in die Getriebeöse einhängen und die Markise vollständig ausfahren. Die Endposition der Markise (vollständig ausgefahren) ist werkseitig fest eingestellt und löst bei Erreichen der Endlage ein klackendes Signal des Freilaufsystems aus. Dieses Signal informiert den Nutzer darüber, dass die Endlage erreicht wurde und ein weiteres Ausfahren der Markise nicht möglich ist. Die Markisenanlage wird dadurch vor Fehlbedienungen geschützt. Eine Schädigung des Getriebes sowie ein falsches Aufwickeln des Tuchs sind ausgeschlossen. Die Endposition kann unter Umständen ebenfalls verändert werden (wenden Sie sich an den Fachhändler oder Anlagenhersteller).

Abb. B2

Abb. B2

Markise einfahren:

Handkurbel gegen den Uhrzeigersinn drehen bis die Markise geschlossen ist.


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Die Handkurbel sollte beim Erreichen der Endpositionen oben und unten nicht gewaltsam weitergedreht werden, da ansonsten die Gefahr von Schäden am Getriebe sowie von Überdehnung oder Faltenbildung des Tuches besteht.
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Nur im vollständig ausgefahrenen Zustand und bei vollständiger Spannung des Markisenstoffs weist die Markise die höchste Stabilität auf. Nicht vollständig ausgefahrene Kassettenmarkisen mit durchhängendem Stoff sind äußerst instabil. Selbst bei der vorgeschriebenen Mindestneigung von 14° können sich bereits bei leichtem Regen Wassersäcke bilden, die zu Beschädigungen der Anlage führen können.
3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter

Ist die Markise mit einem Motor zur Schalterbetätigung ausgestattet, kann sie nach fachgerecht ausgeführtem Elektroanschluss über einen Schalter ein- und ausgefahren werden. Die Belegung der Tasten richtet sich nach der Anschlussverdrahtung, die mit dem Elektrofachbetrieb, der den Anschluss ausführt, abzuklären ist.


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Achtung: Für die Bedienung der Markise mit einem Schalter dürfen nur mechanisch verriegelte Schalter verwendet werden. Das bedeutet, dass das gleichzeitige Drücken von Einfahren und Ausfahren gesperrt sein muss.
3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender

1-Kanal Handsender

Wenn die Markise als Einzelanlage geliefert wird und ansonsten mit keinen weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung oder Sonnensensor ausgestattet ist, wird die Anlage mit einem 1-Kanal-Funksender bedient. Werksseitig sind die Tasten des Senders wie in Abb. B4 gezeigt programmiert.

Abb. B4

Abb. B4

1 - Kanal Wandsender

Alternativ kann eine Einzelanlage auch mit einem 1-Kanal-Wandsender bedient werden. Werksseitig sind die Tasten des Senders, wie in Abb. B4 dargestellt, programmiert.

5 - Kanal Handsender

Wenn mehrere Markisen oder Anlagen mit SOMFY Funkmotoren oder weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung (Weißlicht), bedient werden, erfolgt dies über einen 5-Kanal-Handsender. Die Belegung der Bedientasten entnehmen Sie bitte der Abbildung B5. Für jede Anlage beziehungsweise für jedes Bedienelement ist ein entsprechender Kanal belegt, der für die Bedienung mit der Kanalwahltaste aktiviert werden muss.

Abb. B5

Abb. B5
3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel
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Bei optionaler Ausstattung Ihrer Markise mit einer Nothandkurbel-Bedienung ist im Lieferumfang die dafür notwendige Nothandkurbel enthalten. Diese Handkurbel ist mit einem über Kugelelenkt beweglichen Sechskantstift ausgestattet. Der Sechskantstift mit Handkurbel wird zur manuellen Notbedienung in die an der Unterseite vorgesehenen Zugangsöffnung eingeführt. Siehe Abb. B6. Die Zugangsöffnung für die Notbedienung befindet sich immer auf der Kabelaustrittsseite der Kassette.

Abb. B6

Abb. B6
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Das Nothandgetriebe des Motors ist nicht für eine kontinuierliche Bedienung über die Nothandkurbel vorgesehen, sondern lediglich für den Notfall, wenn der Motor nicht funktionsfähig ist und die Markise manuell eingefahren werden muss. Eine dauerhafte Bedienung der Markise über die Nothandkurbel kann kurzfristig zu einem Defekt des Getriebes führen und würde einen kompletten Austausch des Motors erfordern.


3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus

Schattenplus mit Handbedienung verfügt über eine Getriebeendsperre, die den Ausfahrweg begrenzt. Diese verhindert ein falsches Aufwickeln des Tuches auf die Tuchwelle.


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Die Getriebeendsperre darf niemals gewaltsam aktiviert werden. Kurz vor Erreichen der Endposition in Ausfahrrichtung sollte der Kurbelvorgang kontrolliert und langsam erfolgen, um ein gewaltsames Überfahren der Getriebebremse zu vermeiden. Ist die Wickelrichtung falsch, schließt das Volangprofil nicht bündig an das Ausfallprofil an.


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Auch beim Einfahren des Schattenpluses sollte bei Erreichen der Endposition nicht gewaltsam weitergedreht werden. Dies kann zur Beschädigung des Getriebes und zur Überdehnung des Stoffes führen."
4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren

Optional kann die Markise mit einer Wind- und Sonnensteuerung ausgestattet werden. Diese Steuerungen sind werkseitig bereits mit Sender und Motor verbunden und eingelernt. Die Schwellenwerte sowie die Empfindlichkeit der Windsensoren sind nicht verbindlich eingestellt und müssen vor Ort an die Umgebungsbedingungen sowie an die im Übergabeprotokoll des Fachbetriebs vermerkte Windwiderstandsklasse angepasst werden. Entnehmen Sie die Hinweise zur Programmierung und Einstellung der Schwellenwerte den beiliegenden Anleitungen der Steuerungen.


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Der Automatikbetrieb von Sonnenüberwachungen muss im Winter und bei Frostgefahr deaktiviert werden. Bei Nichtbeachtung können an vereisten Markisen erhebliche Schäden auftreten.


Für Sturmschäden an Markisen, die trotz aktivierter Windüberwachung auftreten, übernimmt der Hersteller keine Gewährleistung, da in diesem Fall kein Nachweis über die ordnungsgemäße Funktion sowie die korrekt eingestellten Schwellenwerte erbracht werden kann. Die Verantwortung für die entsprechende Überwachung liegt ausschließlich beim ausführenden Fachbetrieb oder dem Nutzer der Markise.


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Der Windsensor ist immer aktiv und kann nicht abgeschaltet werden.
4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor

Bei Markisen mit Standardmotor 230 V und der Ausstattung mit Wind- und Sonnensensor wird zur Ansteuerung des Motors ein Schalter installiert. Der Wind- und Sonnensensor wird über ein separates Bedienpanel verbunden, mit dem die manuelle Bedienung für das Ein- und Ausfahren der Markise ermöglicht wird.


Über dieses Bedienpanel erfolgt auch die Einstellung der Schwellenwerte, das Ein- und Ausschalten des Automatikbetriebs sowie vieles mehr.


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Weitere Informationen zur Bedienung und Einstellung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anleitung des Wind- und Sonnensensors.
4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor

Wird eine Kassettenmarkise mit Windsensorüberwachung ausgestattet, erfolgt dies standardmäßig über einen Schwingungssensor. Der Sensor ist je nach Markisentyp entweder innen am Ausfallprofil oder außen angebracht.


  • Der Eolis 3D WireFree io misst laufend die bei Wind auftretenden Schwingungen an der Markise


  • Wird der eingestellte Schwellenwert überschritten, wird die Markise zum Schutz eingefahren


  • In diesem Zustand wird jeder manuell gegebene Fahrbefehl und jeder Automatik-Fahrbefehl gesperrt


Wird der eingestellte Schwellenwert unterschritten, wird eine ergänzend installierte Sonnenautomatik nach 30 Min. wieder freigegeben


  • Die Bedienung per Handsender ohne einer zusätzlich installierten Sonnenautomatik ist bereits nach 30 Sek. wieder möglich.


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Der Windsensor ist mit einer Batterie ausgestattet und kabellos über Funk mit dem Motor verbunden. In der Regel hat die Batterie eine Lebensdauer von fünf Jahren. Sollte die Batterieleistung nachlassen, greift eine Schutzfunktion, die dafür sorgt, dass die Markise alle 30 Minuten automatisch wieder eingefahren wird.


Für weitere Informationen zum Batteriewechsel sowie zur Anpassung und Einstellung der Empfindlichkeit verweisen wir auf die beiliegende Anleitung zum Windsensor.

4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor

Markisen mit Funkmotor, die mit einem Sonnensensor oder einer Kombination aus Sonnen- und Windsensor ausgestattet sind, werden über Hand- oder Wandsender der Serie A/M gesteuert. Diese Sender bieten eine zusätzliche Funktion, um zwischen Automatikbetrieb und manuellem Betrieb umzuschalten.


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Für weitere Informationen zur Bedienung der Sender sowie zur Einstellung der Schwellenwerte konsultieren Sie bitte die beiliegenden Anleitungen für Sender und Steuerung.
5. Beleuchtungssystem / LED-Licht

Die LED-Beleuchtung der Markise (z. B. TubeLine mit C-Box) wird per Somfy io-Funkhandsender bedient. Die C-Box enthält Netzteil, io-Empfänger und Funkdimmer. Weißlicht wird über den Handsender Situo 5 io Pure gesteuert, RGB-Beleuchtung über Situo 5 Variation A/M io Pure. Je nach Ausführung ist die LED-Beleuchtung bereits steckerfertig über die C-Box angeschlossen; ein Handsender ist modellabhängig im Lieferumfang enthalten.

6. Bedienung über SmartHome

Sollten Sie Ihre Markise nicht bereits mit einer Smart-Home-Steuerung erworben haben, kann diese jederzeit nachgerüstet werden. Im Folgenden wird die Ausführung mit Standardmotoren und Funkmotoren beschrieben.

6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren

Auch Markisen mit Standardmotoren, die für eine normale Schalterbedienung vorgesehen sind, können über SmartHome-Systeme angesteuert werden.


Dazu ist es jedoch notwendig, den Standardmotor als Funkmotor umzurüsten. Hierfür bieten die Motorhersteller entsprechende Funkaktoren an, die zwischen der Netzversorgung von 230 V und dem Motor verkabelt werden müssen.


Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter, die Smart-Home-Systeme zur Nachrüstung in allen Preisklassen anbieten.


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Aber hier ist Vorsicht geboten: Der Einsatz von Fremdfabrikaten für die Nachrüstung kann erhebliche Funktionsprobleme der Motoren nach sich ziehen. Das hat in der Regel mit der Qualität der verwendeten Schaltrelais und der Steuersoftware zu tun.


  1. Der Motor verliert die Endabschaltpunkte.
  2. Der Motor schaltet nicht mehr richtig ab.


Da wir in unseren Markisen ausschließlich SOMFY-Motoren einsetzen, empfehlen wir aus den oben genannten Gründen, für die Nachrüstung ausschließlich SOMFY-Systeme zu verwenden.


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Hier müssen wir eindeutig und klar darauf hinweisen, dass wir als Hersteller bei Einsatz von Fremdsystemen zur Nachrüstung von Smart-Home-Systemen keine Garantie und Gewährleistung übernehmen, wenn anschließend Schäden und Fehlfunktionen an den Motoren auftreten.
6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren

Unsere Markisen mit Funkmotor können ausschließlich nur mit den SmartHome Systemen von SOMFY betrieben werden. Nachfolgend unsere Empfehlung für SmartHome System von SOMFY

Somfy Thamo Switch


✔ Die neue Somfy Smart Home-Zentrale der dritten Generation: TaHoma Switch

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✔ Mit der Smart-Home-App können Sie von unterwegs Rolläden runterfahren, Licht & Heizung ausschalten, Alarm einschalten u.v.m.

✔ Individuelle Szenarien per Knopfdruck und automatisiert starten

✔ Vernetzung mit Sensoren - vewalten und Schwellenwerten etc. 




7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender

Die Endabschaltpunkte der Motoren unserer Markisen sind werkseitig eingestellt und programmiert und müssen in der Regel nicht nachjustiert oder verändert werden. In Ausnahmefällen kann es jedoch erforderlich sein, entsprechende Neueinstellungen und Nachjustierungen vorzunehmen.

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Bei Störungen der Endabschaltpunkte wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb oder den Hersteller der Markise. Schäden an Motor oder Markise durch unsachgemäße Änderungen der Motoreinstellungen sind von der Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen.

Nachfolgend finden Sie sämtliche Informationen zu den Einstellungen der Endlagen der verschiedenen Markisen und Motortypen sowie Anleitungen zur Anpassung der Endlagen der Motoren in unterschiedlichen Störungsszenarien. Bei Änderungen und Anpassungen der Endabschaltpunkte sind die jeweiligen Endlagenabschaltungen des entsprechenden Motortyps für die unterschiedlichen Markisentypen zu berücksichtigen.

Produkttyp Motortyp Bedienung Motoreinstellung Endlage oben Endlage unten
BASELINE - BASELINE MEGA
BASELINE - BASELINE MEGA
SOMFY LTSchalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS - ZEUS MEGA
ZEUS - ZEUS MEGA
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
QUAD
QUAD
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
SOMFY WT Schalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
DOMIO
DOMIO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
EPICO
EPICO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
TRENDLINE
TRENDLINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
HERA
HERA
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
CUBELINE
CUBELINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage

7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.

Wenn die Markise beim Einfahren oder Ausfahren stoppt oder nicht mehr auf die Befehle des Bedienelements, wie Schalter oder Fernbedienung, reagiert, ist eine der häufigsten Ursachen hierfür die Überhitzung des Motors. Generell haben Markisenmotoren eine Laufzeit von vier Minuten. Nach dieser Zeit schaltet der Temperaturschutzschalter den Motor aus.


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Wenn die Markise zu häufig hintereinander ein- und ausgefahren wird, kann dies die Ursache für die Störung sein. Bevor Sie in einem solchen Fall weitere Schritte einleiten, lassen Sie den Motor bitte 20 bis 30 Minuten abkühlen. In den meisten Fällen kann die Markise danach wieder problemlos betrieben werden.
7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab
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Bei offenen Gelenkarmmarkisen sind die Endlagen des Motors oben und unten auf fixe Endlagen eingestellt. Diese Einstellung darf grundsätzlich nicht verändert werden.


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Bei offenen Gelenkarmmarkisen wird die Spannung der Gelenkarme auf den Markisenstoff übertragen. Dadurch kann es zu einer geringfügigen Dehnung des Markisenstoffs kommen, was zur Folge hat, dass die Markise nicht mehr vollständig einfährt. In der Regel schaltet der Motor in diesem Fall etwa 3 bis 4 cm vor Erreichen des ursprünglichen Endpunkts ab. Dieser Zustand hat keinerlei Einfluss auf die ordnungsgemäße Funktion oder Haltbarkeit der Markise und stellt somit auch keinen Reklamationsgrund im Sinne von Garantie und Gewährleistung dar.


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Bei Kassettenmarkisen oder Hülsenmarkisen kann dieses Szenario nicht auftreten, da die Endabschaltung des Motors hier immer automatisch bei Drehmoment während des Schließens der Kassette oder Hülse erfolgt. Dadurch werden Stoffdehnungen ausgeglichen, und es kommt nicht zu einem vorzeitigen Abschalten.


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Sollte dieses Problem dennoch bei einer Kassettenmarkise oder Hülsenmarkise auftreten, liegt eine andere schwerwiegende Funktionsstörung vor. In diesem Fall sollte die Markise nicht mehr bedient werden. Bitte setzen Sie sich mit dem zuständigen Fachbetrieb oder Hersteller in Verbindung, damit eine Prüfung und Behebung der Fehlfunktion eingeleitet werden kann.



Mögliche Ursachen:


  • Gelenkarme haben sich durch Überlastung bei Wind verstellt oder sind beschädigt.
  • Spannungsspitzen im Netz bei Blitzschlag , Stromausfall haben die Endlagen des Motors gelöscht
  • Markise war längere Zeit ohne Stromversorung und hat dadurch die Endlageneinstellung verloren.


Wenn durch die oben genannten Ursachen die Endlagen des Motors vollständig gelöscht wurden, kommt es häufig zu einer Fehlaufwicklung des Markisenstoffes, die vor der Neueinstellung der Endabschaltpunkte korrigiert werden muss.

  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B6


  • Drücken Sie den weißen und gelben Einstelltaster nach unten (2,3), bis sie einrasten.
  • Drücken Sie am Schalter die AUF-Taste ▲, bis der Behang die gewünschte obere Endlage erreicht hat.
  • Korrigieren Sie die obere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.
  • Drücken Sie kurz den in Auf-Richtung hinten liegende Einstelltaster (1) nach unten.


- Der Einstelltaster rastet aus.

- Die obere Endlage ist eingestellt.


Abdeckappe wieder aufstecken.

Abb. B6

Abb. B6
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die obere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die Auf- und Ab-Taste, bis der Motor eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie jetzt die obere Endlage über die Auf- und Ab-Tasten.
  4. Drücken Sie die "my" -Taste, bis der Motor sich kurz auf- und abbewegt. Die neue obere Endlage ist gespeichert.
7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht


  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B7


• Drücken Sie die AB-Taste am Schalter ▼, bis der Behang die gewünschte untere Endlage erreicht hat.

• Korrigieren Sie die untere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.

• Drücken Sie kurz den in AB-Richtung vorne liegende Einstelltaster (1) nach unten.


-Der Einstelltaster rastet aus.

-Die untere Endlage ist eingestellt.

Abb. B7

Abb. B7
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die gewünschte untere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten für Auf- und Abbewegung, bis die Markise eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie anschließend die untere Endlage erneut mit den Tasten für Auf und Ab.
  4. Drücken Sie auf die „my“-Taste, bis sich der Motor kurz auf und ab bewegt. Die neue Endlage ist nun eingestellt.
7.4 Neuen Handsender einlernen

Mit vorhandenem funktionierenden Sender


  • Motor nicht stromlos machen.
  • Am vorhandenen Sender PROG drücken, bis die Markise kurz reagiert.
  • Am neuen Sender PROG kurz drücken.
  • Markise reagiert erneut kurz, Sender ist eingelernt.

Ohne vorhandenen funktionierenden Sender



8. Übergabe
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Um spätere Rückfragen oder Anregungen zum Produkt zu erleichtern, sollten die Produktdaten durch den Fachbetrieb dokumentiert werden. Wichtig dabei ist vorallem die Einstufung der WWK im montierten Zustand in Abhängikeit von verwendeten Montagekonsolen dem Montaguntergrund und der verwendeten Befefestigungsmittel. Die Übergabe des Protokolls sollte sich der Fachbetrieb, Monteur vom Kunden gegenzeichnen lassen.
Übergabeprotokoll
BezeichnungProduktdaten
ProduktbezeichnungKassettenmarkise Typ: ___________________________
Hersteller Auftragsnummer:
Montagedatum:
Einstufung WWK der Markise im montierten ZustandWWK: __
Anlage übergeben am, Unterschrift Fachhändler , Monteur
Aufklärung EinweisungDer Kunde und Nutzer der Markise wurde umfänglich zur Bedienung und Nutzung der Markise eingewiesen.
Bemerkungen
9. Produktkennzeichnung
Für diese Bedienungsanleitung gültige Produktypen mit Leistungsnummer
AnlagentypenLeistungssnummerCE Kennzeichnung

SunLine Basic

2762013100

2017

Sunline Pro

2762013100

2017

SunLine PRO LED

2762013100

2017

TrendLine

2762013101

2013

TrendLine Schattenplus

2762013108

2019

CubeLine

2762013102

2017

Hera

2762013103

2013

Zeus

2762013105

2013

Zeus Hülse

2762013103

2013

BaseLine

2762013106

2017

Zeus Dual

2762013107

2013

Quad

2762013109

2026

Epico

2762013110

2026

Domio

2762013111

2026

10. Leistungserklärung

MOBAU Markisen GmbH
CE
LEISTUNGSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Vorgesehener Verwendungszweck

Gelenkarmmarkise zur außenliegenden Beschattung

Hersteller
MOBAU Markisen GmbH
Melsunger Str. 12
34212 Melsungen
Bevollmächtigter Vertreter
Marcel Discher
System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit

Gemäß Bewertungssystem „4“ der EU Bauproduktverordnung

Harmonisierte Norm

EN 13561:2004+A1:2008

Erklärte Leistung

Windwiderstandsklasse (WWK) 2 - DIN EN 13561:2009 und Deligierte Verordnung EU 2019/1188

Erklärung

Wir erklären, dass das oben bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart, sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien Verordnung (EU) Nr. 305/2011 entspricht. Bei einer nicht von uns abgesprochenen Änderung des Produktes verliert die Erklärung ihre Gültigkeit.

Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Unterschrift
Marcel Discher
Geschäftsführer
MOBAU Markisen GmbH

11. Konformitätserklärung

MOBAU Markisen GmbH
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Vorgesehener Verwendungszweck

Markise zur Anwendung im Außenbereich Entspricht bei Motorantrieb den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Folgende Harmonisierte Normen wurden angewandt

Deutsch Fassung EN 13561:2015 Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen EN 60335-2-97 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke EN 12045 Motorangetriebene Anschlüsse und Markisen.

Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien

Elektromagnetische Verträglichkeit 2014/30/EU

Einhaltung der Schutzziele

Die Einhaltung der Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU wurde gemäß Anhang I Nr. 1.5.1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sichergestellt.

Hersteller
MOBAU Markisen GmbH
Melsunger Str. 12
34212 Melsungen
Bevollmächtigter für die technische Dokumentation
Marcel Discher
Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Unterschrift
Marcel Discher
Geschäftsführer
MOBAU Markisen GmbH
📄 28 Seiten (Vielfaches von 4 für Druckerei)+ 3 Leerseiten hinzugefügt
Header
MOBAU Markisen GmbH

Bedienungs- Wartungs- u. Pflegeanleitung

EPICO

Version 1.0 – Stand Mai 2026

Bedienungsanleitung vor Nutzung der Markise unbedingt lesen!

MOBAU Markisen GmbHBedienungs- Wartungs- u. PflegeanleitungVersion 1.0 – Stand Mai 2026

Gültig für folgende Produkttypen

BASELINE - BASELINE MEGA

BASELINE - BASELINE MEGA

offene Gelenkarmmarkise

ZEUS - ZEUS MEGA

ZEUS - ZEUS MEGA

offene Gelenkarmmarkise

QUAD

QUAD

offene Gelenkarmmarkise

ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA

ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA

Hülsenmarkise

SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO

SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO

Kassettenmarkise

DOMIO

DOMIO

Kassettenmarkise

EPICO

EPICO

Kassettenmarkise

TRENDLINE

TRENDLINE

Kassettenmarkise

HERA

HERA

Kassettenmarkise

CUBELINE

CUBELINE

Kassettenmarkise

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Einleitung

Allgemeine Sicherheitshinweise


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Die Bedienung von Gelenkarmmarkisen darf ausschließlich von Personen durchgeführt werden, die mit der Handhabung der Bedienelemente vertraut sind. Besondere Vorsicht ist geboten für Personen, die Gefahren durch unsachgemäße Anwendung nicht richtig einschätzen können. Lassen Sie niemals Kinder mit den Bedieneinrichtungen spielen. Bewahren Sie, sofern vorhanden, die Funkfernbedienung außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Berühren Sie die Markise nicht, während sie ein- oder ausgefahren wird (Gefahr durch Klemmstellen). Das Markisentuch darf nicht betreten und nicht durch Fremdkörper belastet werden. An der Markise dürfen keine Spielzeuge, Gegenstände oder Gewichte befestigt werden, es sei denn, dies erfolgt mit Zustimmung des Herstellers.


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Das Anlegen von Gegenständen wie beispielsweise Leitern ist nicht gestattet. Verwenden Sie für Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten an der Anlage ausschließlich geeignete und zugelassene Aufstiegshilfen. Stellen Sie sicher, dass diese einen festen Stand haben und ausreichend Halt bieten. Halten Sie sich niemals an der Anlage fest, da Verletzungs- und Absturzgefahr besteht!


info icon
Der Behang der Vollkassettenmarkise ist beweglich und kann einknicken oder nachgeben. Die Betätigung einer Vollkassettenmarkise ist nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass im Bewegungsbereich der Anlage keine Hindernisse vorhanden sind.


info icon
Aus sicherheitstechnischen Gründen muss bei Arbeiten an der Anlage die automatische Steuerung, wie die Wind- und Sonnensteuerung, ausgeschaltet werden. Zudem ist sicherzustellen, dass die Anlage nicht unbeabsichtigt manuell bedient oder automatisch auf- bzw. abfährt. Hierzu ist die Stromzufuhr zu unterbrechen, beispielsweise durch Herausnehmen der Sicherung oder das Trennen der Steckerkupplung am Motor von der Stromleitung (Elektrofachkraft erforderlich). Bei manueller Bedienung muss durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweises an den Bedienelementen (Schalter, Taster, Funkhandsender) eindeutig erkennbar sein, dass an der Anlage gearbeitet wird und diese nicht bedient werden darf.


info icon
Durch Sonneneinstrahlung und während des Motorbetriebs können sich die Oberflächen der Anlagen sowie einzelne Bauteile der Kassettenmarkisen stark erhitzen, was bei direkter Berührung zu Verbrennungen führen kann. Kassettenmarkisen dürfen nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt genutzt werden und sollten abends sowie vor einer Abwesenheit eingefahren werden.


info icon
Bei Vereisung, Frost, Schnee oder starkem Wind dürfen Kassettenmarkisen nicht genutzt werden. Bei Frost besteht die Gefahr von Beschädigungen oder Zerstörungen der Markise durch auftretende Eisbildung. Bei angefrorenem Markisenbehang darf keine Gewalt bei der Bedienung angewendet werden! Eine eventuell vorhandene Automatiksteuerung, wie Wind- und Sonnensteuerung, muss daher bei Frostgefahr unbedingt auf manuelle Bedienung umgestellt werden.


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Gelenkarmmarkisen sind nur begrenzt als Regenschutz einsetzbar. Die Markise muss dabei vollständig ausgefahren sein, und die Mindestneigung beträgt 14° (25 %). Eine unbeaufsichtigte Nutzung als Regenschutz ist nicht zulässig, da eine Wassersackbildung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Feste Objekte müssen mindestens 40 cm vom Ausfahrbereich des Fallprofils entfernt sein. Fahren Sie die Markise bei starkem Wind, Sturm und Regen ein.


info icon
Überprüfen Sie die Markise regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß, Lockerungen oder Beschädigungen. Sollten Sie derartige Mängel feststellen, veranlassen Sie umgehend eine Instandsetzung oder kontaktieren Sie den Kundenservice des Herstellers.


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Bei Überschreiten der für die Markise festgelegten Windwiderstandsklasse muss die Markise vollständig eingefahren werden.


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Ist die Bedienung der Markise aufgrund eines technischen Defekts oder einer Störung (z. B. Stromausfall bei Motorbedienung) nicht mehr möglich und wird bei nicht vollständig eingefahrenem Markisenbehang die für die Kassettenmarkise definierte Windwiderstandsklasse überschritten, muss der Gefahrenbereich rund um die Markise entsprechend abgesichert werden. Durch herabstürzende Anlagenteile können Personen und Tiere verletzt sowie Sachschäden verursacht werden. Kontaktieren Sie in jedem Fall den Service des Herstellers bei Funktionsstörungen der Vollkassettenmarkise.


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Handsender dürfen nicht der Feuchtigkeit oder dem Regen ausgesetzt werden, da dies zu einem Defekt des Handsenders führen kann.
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Inhaltsverzeichnis

1. Reinigung & Pflege6
2. Überprüfung und Wartung6
3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise7
3.1 Bedienung mit Handkurbel8
3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter8
3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender9
3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel10
3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus10
4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren11
4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor11
4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor12
4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor13
5. Beleuchtungssystem / LED-Licht13
6. Bedienung über SmartHome14
6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren14
6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren15
7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender16
7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.17
7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab17
7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht19
7.4 Neuen Handsender einlernen20
8. Übergabe21
9. Produktkennzeichnung22
10. Leistungserklärung
11. Konformitätserklärung
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1. Reinigung & Pflege
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Starke Schmutzablagerungen können zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit oder zu Beschädigungen führen und verringern die Lebensdauer des Produkts. Daher sollten Sie regelmäßig anhaftenden Schmutz von dem Gehäuse der Markise, den Gelenkarmen und dem Markisenstoff entfernen.


Produkt reinigen


Mit einer weichen Bürste, einem Schwamm oder einem Handfeger können Verschmutzungen von der Gelenkarmmarkise entfernt werden. Das Markisentuch lässt sich mit einer Lauge aus flüssigem Feinwaschmittel oder einem speziellen Reiniger für Outdoor-Gewebe reinigen, wobei eine weiche Bürste oder ein Schwamm zum Einsatz kommen sollte. Anschließend ist es wichtig, gründlich mit kaltem Wasser nachzuspülen.


Das Gestell der Kassettenmarkise kann mit einem handelsüblichen Reiniger gereinigt und anschließend mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.


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Verwenden Sie zur Reinigung keine Hochdruckreiniger sowie keine Scheuermittel und Scheuerschwämme ! Lösungsmittel wie Alkohol oder Benzin dürfen nicht eingesetzt werden!


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Das Markisentuch muss nach der Reinigung trocknen. Nach dem Reinigen und Trocknen empfiehlt es sich, den Imprägnierschutz des Tuches aufzufrischen.


Tipp: Starke Verunreinigungen und Flecken am Stoff können auch mit einem farblosen Radiergummi entfernt werden. Starke Verschmutzungen des Gehäuses können mit handelsüblicher Autopolitur behandelt werden.

2. Überprüfung und Wartung
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Die sichere und gefahrlose Nutzung der Gelenkarmmarkise kann nur gewährleistet werden, wenn die Anlage regelmäßig, mindestens einmal jährlich, geprüft und gewartet wird.


Die Markise ist regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß und Beschädigungen an Bespannung und

Gestell zu untersuchen.


Folgende Punkte sind zu überprüfen:

• Fester Sitz der Befestigungsschrauben der Wand- bzw. Deckenkonsolen

• Fester Sitz der Sperrschrauben sowie Klemmstücke mit Innensechskantschrauben an den Konsolen (Sicherung gegen das Herausrutschen der Markise aus den Konsolen)

• Überprüfung der festen Verschraubung der Armhalter und der Ausfallprofilhalter

• Überprüfung des festen Sitzes der Sicherungsschrauben am Armhalter

• Kontrolle der kunststoffummantelten Drahtseile im Armmittelgelenk auf Verschleiß

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Sollten Beschädigungen festgestellt werden, ist der Fachhändler oder ein geeignetes Serviceunternehmen mit der Reparatur zu beauftragen, insbesondere bei dem Austausch von Teilen, dem Tuchwechsel oder dem Antriebswechsel. Reparaturbedürftige Gelenkarmmarkisen dürfen nicht verwendet werden.

3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise
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Das Markisentuch wird bei unseren Modellen stets über die Oberseite der Tuchwelle aufgewickelt.


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Das Tuch kann während der Bewegungen auf den Armen aufliegen. Dies ist unvermeidlich und stellt aus technischer Sicht kein Problem dar.


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Im ganz ausgefahrenen Zustand hat die Markise die beste Stoffspannung.

Abb. B1

Abb. B1
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3.1 Bedienung mit Handkurbel

Markise ausfahren:

Handkurbel in die Getriebeöse einhängen und die Markise vollständig ausfahren. Die Endposition der Markise (vollständig ausgefahren) ist werkseitig fest eingestellt und löst bei Erreichen der Endlage ein klackendes Signal des Freilaufsystems aus. Dieses Signal informiert den Nutzer darüber, dass die Endlage erreicht wurde und ein weiteres Ausfahren der Markise nicht möglich ist. Die Markisenanlage wird dadurch vor Fehlbedienungen geschützt. Eine Schädigung des Getriebes sowie ein falsches Aufwickeln des Tuchs sind ausgeschlossen. Die Endposition kann unter Umständen ebenfalls verändert werden (wenden Sie sich an den Fachhändler oder Anlagenhersteller).

Abb. B2

Abb. B2

Markise einfahren:

Handkurbel gegen den Uhrzeigersinn drehen bis die Markise geschlossen ist.


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Die Handkurbel sollte beim Erreichen der Endpositionen oben und unten nicht gewaltsam weitergedreht werden, da ansonsten die Gefahr von Schäden am Getriebe sowie von Überdehnung oder Faltenbildung des Tuches besteht.
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Nur im vollständig ausgefahrenen Zustand und bei vollständiger Spannung des Markisenstoffs weist die Markise die höchste Stabilität auf. Nicht vollständig ausgefahrene Kassettenmarkisen mit durchhängendem Stoff sind äußerst instabil. Selbst bei der vorgeschriebenen Mindestneigung von 14° können sich bereits bei leichtem Regen Wassersäcke bilden, die zu Beschädigungen der Anlage führen können.
3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter

Ist die Markise mit einem Motor zur Schalterbetätigung ausgestattet, kann sie nach fachgerecht ausgeführtem Elektroanschluss über einen Schalter ein- und ausgefahren werden. Die Belegung der Tasten richtet sich nach der Anschlussverdrahtung, die mit dem Elektrofachbetrieb, der den Anschluss ausführt, abzuklären ist.


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Achtung: Für die Bedienung der Markise mit einem Schalter dürfen nur mechanisch verriegelte Schalter verwendet werden. Das bedeutet, dass das gleichzeitige Drücken von Einfahren und Ausfahren gesperrt sein muss.
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3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender

1-Kanal Handsender

Wenn die Markise als Einzelanlage geliefert wird und ansonsten mit keinen weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung oder Sonnensensor ausgestattet ist, wird die Anlage mit einem 1-Kanal-Funksender bedient. Werksseitig sind die Tasten des Senders wie in Abb. B4 gezeigt programmiert.

Abb. B4

Abb. B4

1 - Kanal Wandsender

Alternativ kann eine Einzelanlage auch mit einem 1-Kanal-Wandsender bedient werden. Werksseitig sind die Tasten des Senders, wie in Abb. B4 dargestellt, programmiert.

5 - Kanal Handsender

Wenn mehrere Markisen oder Anlagen mit SOMFY Funkmotoren oder weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung (Weißlicht), bedient werden, erfolgt dies über einen 5-Kanal-Handsender. Die Belegung der Bedientasten entnehmen Sie bitte der Abbildung B5. Für jede Anlage beziehungsweise für jedes Bedienelement ist ein entsprechender Kanal belegt, der für die Bedienung mit der Kanalwahltaste aktiviert werden muss.

Abb. B5

Abb. B5
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3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel
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Bei optionaler Ausstattung Ihrer Markise mit einer Nothandkurbel-Bedienung ist im Lieferumfang die dafür notwendige Nothandkurbel enthalten. Diese Handkurbel ist mit einem über Kugelelenkt beweglichen Sechskantstift ausgestattet. Der Sechskantstift mit Handkurbel wird zur manuellen Notbedienung in die an der Unterseite vorgesehenen Zugangsöffnung eingeführt. Siehe Abb. B6. Die Zugangsöffnung für die Notbedienung befindet sich immer auf der Kabelaustrittsseite der Kassette.

Abb. B6

Abb. B6
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Das Nothandgetriebe des Motors ist nicht für eine kontinuierliche Bedienung über die Nothandkurbel vorgesehen, sondern lediglich für den Notfall, wenn der Motor nicht funktionsfähig ist und die Markise manuell eingefahren werden muss. Eine dauerhafte Bedienung der Markise über die Nothandkurbel kann kurzfristig zu einem Defekt des Getriebes führen und würde einen kompletten Austausch des Motors erfordern.


3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus

Schattenplus mit Handbedienung verfügt über eine Getriebeendsperre, die den Ausfahrweg begrenzt. Diese verhindert ein falsches Aufwickeln des Tuches auf die Tuchwelle.


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Die Getriebeendsperre darf niemals gewaltsam aktiviert werden. Kurz vor Erreichen der Endposition in Ausfahrrichtung sollte der Kurbelvorgang kontrolliert und langsam erfolgen, um ein gewaltsames Überfahren der Getriebebremse zu vermeiden. Ist die Wickelrichtung falsch, schließt das Volangprofil nicht bündig an das Ausfallprofil an.


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Auch beim Einfahren des Schattenpluses sollte bei Erreichen der Endposition nicht gewaltsam weitergedreht werden. Dies kann zur Beschädigung des Getriebes und zur Überdehnung des Stoffes führen."
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4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren

Optional kann die Markise mit einer Wind- und Sonnensteuerung ausgestattet werden. Diese Steuerungen sind werkseitig bereits mit Sender und Motor verbunden und eingelernt. Die Schwellenwerte sowie die Empfindlichkeit der Windsensoren sind nicht verbindlich eingestellt und müssen vor Ort an die Umgebungsbedingungen sowie an die im Übergabeprotokoll des Fachbetriebs vermerkte Windwiderstandsklasse angepasst werden. Entnehmen Sie die Hinweise zur Programmierung und Einstellung der Schwellenwerte den beiliegenden Anleitungen der Steuerungen.


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Der Automatikbetrieb von Sonnenüberwachungen muss im Winter und bei Frostgefahr deaktiviert werden. Bei Nichtbeachtung können an vereisten Markisen erhebliche Schäden auftreten.


Für Sturmschäden an Markisen, die trotz aktivierter Windüberwachung auftreten, übernimmt der Hersteller keine Gewährleistung, da in diesem Fall kein Nachweis über die ordnungsgemäße Funktion sowie die korrekt eingestellten Schwellenwerte erbracht werden kann. Die Verantwortung für die entsprechende Überwachung liegt ausschließlich beim ausführenden Fachbetrieb oder dem Nutzer der Markise.


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Der Windsensor ist immer aktiv und kann nicht abgeschaltet werden.
4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor

Bei Markisen mit Standardmotor 230 V und der Ausstattung mit Wind- und Sonnensensor wird zur Ansteuerung des Motors ein Schalter installiert. Der Wind- und Sonnensensor wird über ein separates Bedienpanel verbunden, mit dem die manuelle Bedienung für das Ein- und Ausfahren der Markise ermöglicht wird.


Über dieses Bedienpanel erfolgt auch die Einstellung der Schwellenwerte, das Ein- und Ausschalten des Automatikbetriebs sowie vieles mehr.


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Weitere Informationen zur Bedienung und Einstellung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anleitung des Wind- und Sonnensensors.
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4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor

Wird eine Kassettenmarkise mit Windsensorüberwachung ausgestattet, erfolgt dies standardmäßig über einen Schwingungssensor. Der Sensor ist je nach Markisentyp entweder innen am Ausfallprofil oder außen angebracht.


  • Der Eolis 3D WireFree io misst laufend die bei Wind auftretenden Schwingungen an der Markise


  • Wird der eingestellte Schwellenwert überschritten, wird die Markise zum Schutz eingefahren


  • In diesem Zustand wird jeder manuell gegebene Fahrbefehl und jeder Automatik-Fahrbefehl gesperrt


Wird der eingestellte Schwellenwert unterschritten, wird eine ergänzend installierte Sonnenautomatik nach 30 Min. wieder freigegeben


  • Die Bedienung per Handsender ohne einer zusätzlich installierten Sonnenautomatik ist bereits nach 30 Sek. wieder möglich.


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Der Windsensor ist mit einer Batterie ausgestattet und kabellos über Funk mit dem Motor verbunden. In der Regel hat die Batterie eine Lebensdauer von fünf Jahren. Sollte die Batterieleistung nachlassen, greift eine Schutzfunktion, die dafür sorgt, dass die Markise alle 30 Minuten automatisch wieder eingefahren wird.


Für weitere Informationen zum Batteriewechsel sowie zur Anpassung und Einstellung der Empfindlichkeit verweisen wir auf die beiliegende Anleitung zum Windsensor.

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4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor

Markisen mit Funkmotor, die mit einem Sonnensensor oder einer Kombination aus Sonnen- und Windsensor ausgestattet sind, werden über Hand- oder Wandsender der Serie A/M gesteuert. Diese Sender bieten eine zusätzliche Funktion, um zwischen Automatikbetrieb und manuellem Betrieb umzuschalten.


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Für weitere Informationen zur Bedienung der Sender sowie zur Einstellung der Schwellenwerte konsultieren Sie bitte die beiliegenden Anleitungen für Sender und Steuerung.
5. Beleuchtungssystem / LED-Licht

Die LED-Beleuchtung der Markise (z. B. TubeLine mit C-Box) wird per Somfy io-Funkhandsender bedient. Die C-Box enthält Netzteil, io-Empfänger und Funkdimmer. Weißlicht wird über den Handsender Situo 5 io Pure gesteuert, RGB-Beleuchtung über Situo 5 Variation A/M io Pure. Je nach Ausführung ist die LED-Beleuchtung bereits steckerfertig über die C-Box angeschlossen; ein Handsender ist modellabhängig im Lieferumfang enthalten.

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6. Bedienung über SmartHome

Sollten Sie Ihre Markise nicht bereits mit einer Smart-Home-Steuerung erworben haben, kann diese jederzeit nachgerüstet werden. Im Folgenden wird die Ausführung mit Standardmotoren und Funkmotoren beschrieben.

6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren

Auch Markisen mit Standardmotoren, die für eine normale Schalterbedienung vorgesehen sind, können über SmartHome-Systeme angesteuert werden.


Dazu ist es jedoch notwendig, den Standardmotor als Funkmotor umzurüsten. Hierfür bieten die Motorhersteller entsprechende Funkaktoren an, die zwischen der Netzversorgung von 230 V und dem Motor verkabelt werden müssen.


Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter, die Smart-Home-Systeme zur Nachrüstung in allen Preisklassen anbieten.


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Aber hier ist Vorsicht geboten: Der Einsatz von Fremdfabrikaten für die Nachrüstung kann erhebliche Funktionsprobleme der Motoren nach sich ziehen. Das hat in der Regel mit der Qualität der verwendeten Schaltrelais und der Steuersoftware zu tun.


  1. Der Motor verliert die Endabschaltpunkte.
  2. Der Motor schaltet nicht mehr richtig ab.


Da wir in unseren Markisen ausschließlich SOMFY-Motoren einsetzen, empfehlen wir aus den oben genannten Gründen, für die Nachrüstung ausschließlich SOMFY-Systeme zu verwenden.


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Hier müssen wir eindeutig und klar darauf hinweisen, dass wir als Hersteller bei Einsatz von Fremdsystemen zur Nachrüstung von Smart-Home-Systemen keine Garantie und Gewährleistung übernehmen, wenn anschließend Schäden und Fehlfunktionen an den Motoren auftreten.
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6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren

Unsere Markisen mit Funkmotor können ausschließlich nur mit den SmartHome Systemen von SOMFY betrieben werden. Nachfolgend unsere Empfehlung für SmartHome System von SOMFY

Somfy Thamo Switch


✔ Die neue Somfy Smart Home-Zentrale der dritten Generation: TaHoma Switch

✔ Steuern Sie Ihr Zuhause automatisiert und smart per Smartphone & Tablet – und das von überall

✔ Flexibel im Haus positionierbar – Verbindung per WLAN

✔ Mit der Smart-Home-App können Sie von unterwegs Rolläden runterfahren, Licht & Heizung ausschalten, Alarm einschalten u.v.m.

✔ Individuelle Szenarien per Knopfdruck und automatisiert starten

✔ Vernetzung mit Sensoren - vewalten und Schwellenwerten etc. 




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7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender

Die Endabschaltpunkte der Motoren unserer Markisen sind werkseitig eingestellt und programmiert und müssen in der Regel nicht nachjustiert oder verändert werden. In Ausnahmefällen kann es jedoch erforderlich sein, entsprechende Neueinstellungen und Nachjustierungen vorzunehmen.

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Bei Störungen der Endabschaltpunkte wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb oder den Hersteller der Markise. Schäden an Motor oder Markise durch unsachgemäße Änderungen der Motoreinstellungen sind von der Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen.

Nachfolgend finden Sie sämtliche Informationen zu den Einstellungen der Endlagen der verschiedenen Markisen und Motortypen sowie Anleitungen zur Anpassung der Endlagen der Motoren in unterschiedlichen Störungsszenarien. Bei Änderungen und Anpassungen der Endabschaltpunkte sind die jeweiligen Endlagenabschaltungen des entsprechenden Motortyps für die unterschiedlichen Markisentypen zu berücksichtigen.

Produkttyp Motortyp Bedienung Motoreinstellung Endlage oben Endlage unten
BASELINE - BASELINE MEGA
BASELINE - BASELINE MEGA
SOMFY LTSchalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS - ZEUS MEGA
ZEUS - ZEUS MEGA
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
QUAD
QUAD
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
SOMFY WT Schalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
DOMIO
DOMIO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
EPICO
EPICO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
TRENDLINE
TRENDLINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
HERA
HERA
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
CUBELINE
CUBELINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage

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7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.

Wenn die Markise beim Einfahren oder Ausfahren stoppt oder nicht mehr auf die Befehle des Bedienelements, wie Schalter oder Fernbedienung, reagiert, ist eine der häufigsten Ursachen hierfür die Überhitzung des Motors. Generell haben Markisenmotoren eine Laufzeit von vier Minuten. Nach dieser Zeit schaltet der Temperaturschutzschalter den Motor aus.


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Wenn die Markise zu häufig hintereinander ein- und ausgefahren wird, kann dies die Ursache für die Störung sein. Bevor Sie in einem solchen Fall weitere Schritte einleiten, lassen Sie den Motor bitte 20 bis 30 Minuten abkühlen. In den meisten Fällen kann die Markise danach wieder problemlos betrieben werden.
7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab
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Bei offenen Gelenkarmmarkisen sind die Endlagen des Motors oben und unten auf fixe Endlagen eingestellt. Diese Einstellung darf grundsätzlich nicht verändert werden.


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Bei offenen Gelenkarmmarkisen wird die Spannung der Gelenkarme auf den Markisenstoff übertragen. Dadurch kann es zu einer geringfügigen Dehnung des Markisenstoffs kommen, was zur Folge hat, dass die Markise nicht mehr vollständig einfährt. In der Regel schaltet der Motor in diesem Fall etwa 3 bis 4 cm vor Erreichen des ursprünglichen Endpunkts ab. Dieser Zustand hat keinerlei Einfluss auf die ordnungsgemäße Funktion oder Haltbarkeit der Markise und stellt somit auch keinen Reklamationsgrund im Sinne von Garantie und Gewährleistung dar.


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Bei Kassettenmarkisen oder Hülsenmarkisen kann dieses Szenario nicht auftreten, da die Endabschaltung des Motors hier immer automatisch bei Drehmoment während des Schließens der Kassette oder Hülse erfolgt. Dadurch werden Stoffdehnungen ausgeglichen, und es kommt nicht zu einem vorzeitigen Abschalten.


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Sollte dieses Problem dennoch bei einer Kassettenmarkise oder Hülsenmarkise auftreten, liegt eine andere schwerwiegende Funktionsstörung vor. In diesem Fall sollte die Markise nicht mehr bedient werden. Bitte setzen Sie sich mit dem zuständigen Fachbetrieb oder Hersteller in Verbindung, damit eine Prüfung und Behebung der Fehlfunktion eingeleitet werden kann.



Mögliche Ursachen:


  • Gelenkarme haben sich durch Überlastung bei Wind verstellt oder sind beschädigt.
  • Spannungsspitzen im Netz bei Blitzschlag , Stromausfall haben die Endlagen des Motors gelöscht
  • Markise war längere Zeit ohne Stromversorung und hat dadurch die Endlageneinstellung verloren.


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Wenn durch die oben genannten Ursachen die Endlagen des Motors vollständig gelöscht wurden, kommt es häufig zu einer Fehlaufwicklung des Markisenstoffes, die vor der Neueinstellung der Endabschaltpunkte korrigiert werden muss.

  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B6


  • Drücken Sie den weißen und gelben Einstelltaster nach unten (2,3), bis sie einrasten.
  • Drücken Sie am Schalter die AUF-Taste ▲, bis der Behang die gewünschte obere Endlage erreicht hat.
  • Korrigieren Sie die obere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.
  • Drücken Sie kurz den in Auf-Richtung hinten liegende Einstelltaster (1) nach unten.


- Der Einstelltaster rastet aus.

- Die obere Endlage ist eingestellt.


Abdeckappe wieder aufstecken.

Abb. B6

Abb. B6
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

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  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die obere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die Auf- und Ab-Taste, bis der Motor eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie jetzt die obere Endlage über die Auf- und Ab-Tasten.
  4. Drücken Sie die "my" -Taste, bis der Motor sich kurz auf- und abbewegt. Die neue obere Endlage ist gespeichert.
7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht


  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B7


• Drücken Sie die AB-Taste am Schalter ▼, bis der Behang die gewünschte untere Endlage erreicht hat.

• Korrigieren Sie die untere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.

• Drücken Sie kurz den in AB-Richtung vorne liegende Einstelltaster (1) nach unten.


-Der Einstelltaster rastet aus.

-Die untere Endlage ist eingestellt.

Abb. B7

Abb. B7
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

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  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die gewünschte untere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten für Auf- und Abbewegung, bis die Markise eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie anschließend die untere Endlage erneut mit den Tasten für Auf und Ab.
  4. Drücken Sie auf die „my“-Taste, bis sich der Motor kurz auf und ab bewegt. Die neue Endlage ist nun eingestellt.
7.4 Neuen Handsender einlernen

Mit vorhandenem funktionierenden Sender


  • Motor nicht stromlos machen.
  • Am vorhandenen Sender PROG drücken, bis die Markise kurz reagiert.
  • Am neuen Sender PROG kurz drücken.
  • Markise reagiert erneut kurz, Sender ist eingelernt.

Ohne vorhandenen funktionierenden Sender



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8. Übergabe
warning icon
Um spätere Rückfragen oder Anregungen zum Produkt zu erleichtern, sollten die Produktdaten durch den Fachbetrieb dokumentiert werden. Wichtig dabei ist vorallem die Einstufung der WWK im montierten Zustand in Abhängikeit von verwendeten Montagekonsolen dem Montaguntergrund und der verwendeten Befefestigungsmittel. Die Übergabe des Protokolls sollte sich der Fachbetrieb, Monteur vom Kunden gegenzeichnen lassen.
Übergabeprotokoll
BezeichnungProduktdaten
ProduktbezeichnungKassettenmarkise Typ: ___________________________
Hersteller Auftragsnummer:
Montagedatum:
Einstufung WWK der Markise im montierten ZustandWWK: __
Anlage übergeben am, Unterschrift Fachhändler , Monteur
Aufklärung EinweisungDer Kunde und Nutzer der Markise wurde umfänglich zur Bedienung und Nutzung der Markise eingewiesen.
Bemerkungen
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9. Produktkennzeichnung
Für diese Bedienungsanleitung gültige Produktypen mit Leistungsnummer
AnlagentypenLeistungssnummerCE Kennzeichnung

SunLine Basic

2762013100

2017

Sunline Pro

2762013100

2017

SunLine PRO LED

2762013100

2017

TrendLine

2762013101

2013

TrendLine Schattenplus

2762013108

2019

CubeLine

2762013102

2017

Hera

2762013103

2013

Zeus

2762013105

2013

Zeus Hülse

2762013103

2013

BaseLine

2762013106

2017

Zeus Dual

2762013107

2013

Quad

2762013109

2026

Epico

2762013110

2026

Domio

2762013111

2026
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10. Leistungserklärung

MOBAU Markisen GmbH
CE
LEISTUNGSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Vorgesehener Verwendungszweck

Gelenkarmmarkise zur außenliegenden Beschattung

Hersteller
MOBAU Markisen GmbH
Melsunger Str. 12
34212 Melsungen
Bevollmächtigter Vertreter
Marcel Discher
System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit

Gemäß Bewertungssystem „4“ der EU Bauproduktverordnung

Harmonisierte Norm

EN 13561:2004+A1:2008

Erklärte Leistung

Windwiderstandsklasse (WWK) 2 - DIN EN 13561:2009 und Deligierte Verordnung EU 2019/1188

Erklärung

Wir erklären, dass das oben bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart, sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien Verordnung (EU) Nr. 305/2011 entspricht. Bei einer nicht von uns abgesprochenen Änderung des Produktes verliert die Erklärung ihre Gültigkeit.

Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Unterschrift
Marcel Discher
Geschäftsführer
MOBAU Markisen GmbH
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11. Konformitätserklärung

MOBAU Markisen GmbH
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Vorgesehener Verwendungszweck

Markise zur Anwendung im Außenbereich Entspricht bei Motorantrieb den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Folgende Harmonisierte Normen wurden angewandt

Deutsch Fassung EN 13561:2015 Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen EN 60335-2-97 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke EN 12045 Motorangetriebene Anschlüsse und Markisen.

Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien

Elektromagnetische Verträglichkeit 2014/30/EU

Einhaltung der Schutzziele

Die Einhaltung der Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU wurde gemäß Anhang I Nr. 1.5.1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sichergestellt.

Hersteller
MOBAU Markisen GmbH
Melsunger Str. 12
34212 Melsungen
Bevollmächtigter für die technische Dokumentation
Marcel Discher
Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Unterschrift
Marcel Discher
Geschäftsführer
MOBAU Markisen GmbH
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MOBAU Markisen GmbH

Bedienungs- Wartungs- u. Pflegeanleitung

EPICO

Version 1.0 – Stand Mai 2026

Bedienungsanleitung vor Nutzung der Markise unbedingt lesen!

Header

Einleitung

Allgemeine Sicherheitshinweise


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Die Bedienung von Gelenkarmmarkisen darf ausschließlich von Personen durchgeführt werden, die mit der Handhabung der Bedienelemente vertraut sind. Besondere Vorsicht ist geboten für Personen, die Gefahren durch unsachgemäße Anwendung nicht richtig einschätzen können. Lassen Sie niemals Kinder mit den Bedieneinrichtungen spielen. Bewahren Sie, sofern vorhanden, die Funkfernbedienung außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Berühren Sie die Markise nicht, während sie ein- oder ausgefahren wird (Gefahr durch Klemmstellen). Das Markisentuch darf nicht betreten und nicht durch Fremdkörper belastet werden. An der Markise dürfen keine Spielzeuge, Gegenstände oder Gewichte befestigt werden, es sei denn, dies erfolgt mit Zustimmung des Herstellers.


info icon
Das Anlegen von Gegenständen wie beispielsweise Leitern ist nicht gestattet. Verwenden Sie für Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten an der Anlage ausschließlich geeignete und zugelassene Aufstiegshilfen. Stellen Sie sicher, dass diese einen festen Stand haben und ausreichend Halt bieten. Halten Sie sich niemals an der Anlage fest, da Verletzungs- und Absturzgefahr besteht!


info icon
Der Behang der Vollkassettenmarkise ist beweglich und kann einknicken oder nachgeben. Die Betätigung einer Vollkassettenmarkise ist nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass im Bewegungsbereich der Anlage keine Hindernisse vorhanden sind.


info icon
Aus sicherheitstechnischen Gründen muss bei Arbeiten an der Anlage die automatische Steuerung, wie die Wind- und Sonnensteuerung, ausgeschaltet werden. Zudem ist sicherzustellen, dass die Anlage nicht unbeabsichtigt manuell bedient oder automatisch auf- bzw. abfährt. Hierzu ist die Stromzufuhr zu unterbrechen, beispielsweise durch Herausnehmen der Sicherung oder das Trennen der Steckerkupplung am Motor von der Stromleitung (Elektrofachkraft erforderlich). Bei manueller Bedienung muss durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweises an den Bedienelementen (Schalter, Taster, Funkhandsender) eindeutig erkennbar sein, dass an der Anlage gearbeitet wird und diese nicht bedient werden darf.


info icon
Durch Sonneneinstrahlung und während des Motorbetriebs können sich die Oberflächen der Anlagen sowie einzelne Bauteile der Kassettenmarkisen stark erhitzen, was bei direkter Berührung zu Verbrennungen führen kann. Kassettenmarkisen dürfen nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt genutzt werden und sollten abends sowie vor einer Abwesenheit eingefahren werden.


info icon
Bei Vereisung, Frost, Schnee oder starkem Wind dürfen Kassettenmarkisen nicht genutzt werden. Bei Frost besteht die Gefahr von Beschädigungen oder Zerstörungen der Markise durch auftretende Eisbildung. Bei angefrorenem Markisenbehang darf keine Gewalt bei der Bedienung angewendet werden! Eine eventuell vorhandene Automatiksteuerung, wie Wind- und Sonnensteuerung, muss daher bei Frostgefahr unbedingt auf manuelle Bedienung umgestellt werden.


info icon
Gelenkarmmarkisen sind nur begrenzt als Regenschutz einsetzbar. Die Markise muss dabei vollständig ausgefahren sein, und die Mindestneigung beträgt 14° (25 %). Eine unbeaufsichtigte Nutzung als Regenschutz ist nicht zulässig, da eine Wassersackbildung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Feste Objekte müssen mindestens 40 cm vom Ausfahrbereich des Fallprofils entfernt sein. Fahren Sie die Markise bei starkem Wind, Sturm und Regen ein.


info icon
Überprüfen Sie die Markise regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß, Lockerungen oder Beschädigungen. Sollten Sie derartige Mängel feststellen, veranlassen Sie umgehend eine Instandsetzung oder kontaktieren Sie den Kundenservice des Herstellers.


info icon
Bei Überschreiten der für die Markise festgelegten Windwiderstandsklasse muss die Markise vollständig eingefahren werden.


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Ist die Bedienung der Markise aufgrund eines technischen Defekts oder einer Störung (z. B. Stromausfall bei Motorbedienung) nicht mehr möglich und wird bei nicht vollständig eingefahrenem Markisenbehang die für die Kassettenmarkise definierte Windwiderstandsklasse überschritten, muss der Gefahrenbereich rund um die Markise entsprechend abgesichert werden. Durch herabstürzende Anlagenteile können Personen und Tiere verletzt sowie Sachschäden verursacht werden. Kontaktieren Sie in jedem Fall den Service des Herstellers bei Funktionsstörungen der Vollkassettenmarkise.


info icon
Handsender dürfen nicht der Feuchtigkeit oder dem Regen ausgesetzt werden, da dies zu einem Defekt des Handsenders führen kann.

Inhaltsverzeichnis

1. Reinigung & Pflege
2. Überprüfung und Wartung
3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise
3.1 Bedienung mit Handkurbel
3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter
3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender
3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel
3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus
4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren
4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor
4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor
4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor
5. Beleuchtungssystem / LED-Licht
6. Bedienung über SmartHome
6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren
6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren
7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender
7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.
7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab
7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht
7.4 Neuen Handsender einlernen
8. Übergabe
9. Produktkennzeichnung
10. Leistungserklärung
11. Konformitätserklärung

1. Reinigung & Pflege

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Starke Schmutzablagerungen können zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit oder zu Beschädigungen führen und verringern die Lebensdauer des Produkts. Daher sollten Sie regelmäßig anhaftenden Schmutz von dem Gehäuse der Markise, den Gelenkarmen und dem Markisenstoff entfernen.


Produkt reinigen


Mit einer weichen Bürste, einem Schwamm oder einem Handfeger können Verschmutzungen von der Gelenkarmmarkise entfernt werden. Das Markisentuch lässt sich mit einer Lauge aus flüssigem Feinwaschmittel oder einem speziellen Reiniger für Outdoor-Gewebe reinigen, wobei eine weiche Bürste oder ein Schwamm zum Einsatz kommen sollte. Anschließend ist es wichtig, gründlich mit kaltem Wasser nachzuspülen.


Das Gestell der Kassettenmarkise kann mit einem handelsüblichen Reiniger gereinigt und anschließend mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.


info icon
Verwenden Sie zur Reinigung keine Hochdruckreiniger sowie keine Scheuermittel und Scheuerschwämme ! Lösungsmittel wie Alkohol oder Benzin dürfen nicht eingesetzt werden!


info icon
Das Markisentuch muss nach der Reinigung trocknen. Nach dem Reinigen und Trocknen empfiehlt es sich, den Imprägnierschutz des Tuches aufzufrischen.


Tipp: Starke Verunreinigungen und Flecken am Stoff können auch mit einem farblosen Radiergummi entfernt werden. Starke Verschmutzungen des Gehäuses können mit handelsüblicher Autopolitur behandelt werden.

2. Überprüfung und Wartung

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Die sichere und gefahrlose Nutzung der Gelenkarmmarkise kann nur gewährleistet werden, wenn die Anlage regelmäßig, mindestens einmal jährlich, geprüft und gewartet wird.


Die Markise ist regelmäßig auf Anzeichen von Verschleiß und Beschädigungen an Bespannung und

Gestell zu untersuchen.


Folgende Punkte sind zu überprüfen:

• Fester Sitz der Befestigungsschrauben der Wand- bzw. Deckenkonsolen

• Fester Sitz der Sperrschrauben sowie Klemmstücke mit Innensechskantschrauben an den Konsolen (Sicherung gegen das Herausrutschen der Markise aus den Konsolen)

• Überprüfung der festen Verschraubung der Armhalter und der Ausfallprofilhalter

• Überprüfung des festen Sitzes der Sicherungsschrauben am Armhalter

• Kontrolle der kunststoffummantelten Drahtseile im Armmittelgelenk auf Verschleiß


Sollten Beschädigungen festgestellt werden, ist der Fachhändler oder ein geeignetes Serviceunternehmen mit der Reparatur zu beauftragen, insbesondere bei dem Austausch von Teilen, dem Tuchwechsel oder dem Antriebswechsel. Reparaturbedürftige Gelenkarmmarkisen dürfen nicht verwendet werden.

3. Wichtige Hinweise zur Bedienung der Markise

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Das Markisentuch wird bei unseren Modellen stets über die Oberseite der Tuchwelle aufgewickelt.


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Das Tuch kann während der Bewegungen auf den Armen aufliegen. Dies ist unvermeidlich und stellt aus technischer Sicht kein Problem dar.


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Im ganz ausgefahrenen Zustand hat die Markise die beste Stoffspannung.

Abb. B1

Abb. B1

3.1 Bedienung mit Handkurbel

Markise ausfahren:

Handkurbel in die Getriebeöse einhängen und die Markise vollständig ausfahren. Die Endposition der Markise (vollständig ausgefahren) ist werkseitig fest eingestellt und löst bei Erreichen der Endlage ein klackendes Signal des Freilaufsystems aus. Dieses Signal informiert den Nutzer darüber, dass die Endlage erreicht wurde und ein weiteres Ausfahren der Markise nicht möglich ist. Die Markisenanlage wird dadurch vor Fehlbedienungen geschützt. Eine Schädigung des Getriebes sowie ein falsches Aufwickeln des Tuchs sind ausgeschlossen. Die Endposition kann unter Umständen ebenfalls verändert werden (wenden Sie sich an den Fachhändler oder Anlagenhersteller).

Abb. B2

Abb. B2

Markise einfahren:

Handkurbel gegen den Uhrzeigersinn drehen bis die Markise geschlossen ist.


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Die Handkurbel sollte beim Erreichen der Endpositionen oben und unten nicht gewaltsam weitergedreht werden, da ansonsten die Gefahr von Schäden am Getriebe sowie von Überdehnung oder Faltenbildung des Tuches besteht.
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Nur im vollständig ausgefahrenen Zustand und bei vollständiger Spannung des Markisenstoffs weist die Markise die höchste Stabilität auf. Nicht vollständig ausgefahrene Kassettenmarkisen mit durchhängendem Stoff sind äußerst instabil. Selbst bei der vorgeschriebenen Mindestneigung von 14° können sich bereits bei leichtem Regen Wassersäcke bilden, die zu Beschädigungen der Anlage führen können.

3.2 Bedienung mit Elektroantrieb über Schalter

Ist die Markise mit einem Motor zur Schalterbetätigung ausgestattet, kann sie nach fachgerecht ausgeführtem Elektroanschluss über einen Schalter ein- und ausgefahren werden. Die Belegung der Tasten richtet sich nach der Anschlussverdrahtung, die mit dem Elektrofachbetrieb, der den Anschluss ausführt, abzuklären ist.


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Achtung: Für die Bedienung der Markise mit einem Schalter dürfen nur mechanisch verriegelte Schalter verwendet werden. Das bedeutet, dass das gleichzeitige Drücken von Einfahren und Ausfahren gesperrt sein muss.

3.3 Bedienung mit Elektrontrieb - Funk über Hand bzw. Wandsender

1-Kanal Handsender

Wenn die Markise als Einzelanlage geliefert wird und ansonsten mit keinen weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung oder Sonnensensor ausgestattet ist, wird die Anlage mit einem 1-Kanal-Funksender bedient. Werksseitig sind die Tasten des Senders wie in Abb. B4 gezeigt programmiert.

Abb. B4

Abb. B4

1 - Kanal Wandsender

Alternativ kann eine Einzelanlage auch mit einem 1-Kanal-Wandsender bedient werden. Werksseitig sind die Tasten des Senders, wie in Abb. B4 dargestellt, programmiert.

5 - Kanal Handsender

Wenn mehrere Markisen oder Anlagen mit SOMFY Funkmotoren oder weiteren Bedienungselementen, wie beispielsweise Beleuchtung (Weißlicht), bedient werden, erfolgt dies über einen 5-Kanal-Handsender. Die Belegung der Bedientasten entnehmen Sie bitte der Abbildung B5. Für jede Anlage beziehungsweise für jedes Bedienelement ist ein entsprechender Kanal belegt, der für die Bedienung mit der Kanalwahltaste aktiviert werden muss.

Abb. B5

Abb. B5

3.4 Bedienung Funkmotor mit Nothandkurbel

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Bei optionaler Ausstattung Ihrer Markise mit einer Nothandkurbel-Bedienung ist im Lieferumfang die dafür notwendige Nothandkurbel enthalten. Diese Handkurbel ist mit einem über Kugelelenkt beweglichen Sechskantstift ausgestattet. Der Sechskantstift mit Handkurbel wird zur manuellen Notbedienung in die an der Unterseite vorgesehenen Zugangsöffnung eingeführt. Siehe Abb. B6. Die Zugangsöffnung für die Notbedienung befindet sich immer auf der Kabelaustrittsseite der Kassette.

Abb. B6

Abb. B6
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Das Nothandgetriebe des Motors ist nicht für eine kontinuierliche Bedienung über die Nothandkurbel vorgesehen, sondern lediglich für den Notfall, wenn der Motor nicht funktionsfähig ist und die Markise manuell eingefahren werden muss. Eine dauerhafte Bedienung der Markise über die Nothandkurbel kann kurzfristig zu einem Defekt des Getriebes führen und würde einen kompletten Austausch des Motors erfordern.


3.5 Bedienung Markise mit Schattenplus

Schattenplus mit Handbedienung verfügt über eine Getriebeendsperre, die den Ausfahrweg begrenzt. Diese verhindert ein falsches Aufwickeln des Tuches auf die Tuchwelle.


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Die Getriebeendsperre darf niemals gewaltsam aktiviert werden. Kurz vor Erreichen der Endposition in Ausfahrrichtung sollte der Kurbelvorgang kontrolliert und langsam erfolgen, um ein gewaltsames Überfahren der Getriebebremse zu vermeiden. Ist die Wickelrichtung falsch, schließt das Volangprofil nicht bündig an das Ausfallprofil an.


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Auch beim Einfahren des Schattenpluses sollte bei Erreichen der Endposition nicht gewaltsam weitergedreht werden. Dies kann zur Beschädigung des Getriebes und zur Überdehnung des Stoffes führen."

4. Bedienung und Handhabung von Wind u. Sonnensensoren

Optional kann die Markise mit einer Wind- und Sonnensteuerung ausgestattet werden. Diese Steuerungen sind werkseitig bereits mit Sender und Motor verbunden und eingelernt. Die Schwellenwerte sowie die Empfindlichkeit der Windsensoren sind nicht verbindlich eingestellt und müssen vor Ort an die Umgebungsbedingungen sowie an die im Übergabeprotokoll des Fachbetriebs vermerkte Windwiderstandsklasse angepasst werden. Entnehmen Sie die Hinweise zur Programmierung und Einstellung der Schwellenwerte den beiliegenden Anleitungen der Steuerungen.


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Der Automatikbetrieb von Sonnenüberwachungen muss im Winter und bei Frostgefahr deaktiviert werden. Bei Nichtbeachtung können an vereisten Markisen erhebliche Schäden auftreten.


Für Sturmschäden an Markisen, die trotz aktivierter Windüberwachung auftreten, übernimmt der Hersteller keine Gewährleistung, da in diesem Fall kein Nachweis über die ordnungsgemäße Funktion sowie die korrekt eingestellten Schwellenwerte erbracht werden kann. Die Verantwortung für die entsprechende Überwachung liegt ausschließlich beim ausführenden Fachbetrieb oder dem Nutzer der Markise.


info icon
Der Windsensor ist immer aktiv und kann nicht abgeschaltet werden.

4.1 Funktionsweise Markise mit Standarmotor u. Wind - Sonnensensor

Bei Markisen mit Standardmotor 230 V und der Ausstattung mit Wind- und Sonnensensor wird zur Ansteuerung des Motors ein Schalter installiert. Der Wind- und Sonnensensor wird über ein separates Bedienpanel verbunden, mit dem die manuelle Bedienung für das Ein- und Ausfahren der Markise ermöglicht wird.


Über dieses Bedienpanel erfolgt auch die Einstellung der Schwellenwerte, das Ein- und Ausschalten des Automatikbetriebs sowie vieles mehr.


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Weitere Informationen zur Bedienung und Einstellung entnehmen Sie bitte der beiliegenden Anleitung des Wind- und Sonnensensors.

4.2 Funktionsweise Markise Funkmotor u. Windsensor Schwingungssensor

Wird eine Kassettenmarkise mit Windsensorüberwachung ausgestattet, erfolgt dies standardmäßig über einen Schwingungssensor. Der Sensor ist je nach Markisentyp entweder innen am Ausfallprofil oder außen angebracht.


  • Der Eolis 3D WireFree io misst laufend die bei Wind auftretenden Schwingungen an der Markise


  • Wird der eingestellte Schwellenwert überschritten, wird die Markise zum Schutz eingefahren


  • In diesem Zustand wird jeder manuell gegebene Fahrbefehl und jeder Automatik-Fahrbefehl gesperrt


Wird der eingestellte Schwellenwert unterschritten, wird eine ergänzend installierte Sonnenautomatik nach 30 Min. wieder freigegeben


  • Die Bedienung per Handsender ohne einer zusätzlich installierten Sonnenautomatik ist bereits nach 30 Sek. wieder möglich.


info icon
Der Windsensor ist mit einer Batterie ausgestattet und kabellos über Funk mit dem Motor verbunden. In der Regel hat die Batterie eine Lebensdauer von fünf Jahren. Sollte die Batterieleistung nachlassen, greift eine Schutzfunktion, die dafür sorgt, dass die Markise alle 30 Minuten automatisch wieder eingefahren wird.


Für weitere Informationen zum Batteriewechsel sowie zur Anpassung und Einstellung der Empfindlichkeit verweisen wir auf die beiliegende Anleitung zum Windsensor.

4.3 Funktionsweise Markise mit Funktmotor u. Sonnensensor

Markisen mit Funkmotor, die mit einem Sonnensensor oder einer Kombination aus Sonnen- und Windsensor ausgestattet sind, werden über Hand- oder Wandsender der Serie A/M gesteuert. Diese Sender bieten eine zusätzliche Funktion, um zwischen Automatikbetrieb und manuellem Betrieb umzuschalten.


info icon
Für weitere Informationen zur Bedienung der Sender sowie zur Einstellung der Schwellenwerte konsultieren Sie bitte die beiliegenden Anleitungen für Sender und Steuerung.

5. Beleuchtungssystem / LED-Licht

Die LED-Beleuchtung der Markise (z. B. TubeLine mit C-Box) wird per Somfy io-Funkhandsender bedient. Die C-Box enthält Netzteil, io-Empfänger und Funkdimmer. Weißlicht wird über den Handsender Situo 5 io Pure gesteuert, RGB-Beleuchtung über Situo 5 Variation A/M io Pure. Je nach Ausführung ist die LED-Beleuchtung bereits steckerfertig über die C-Box angeschlossen; ein Handsender ist modellabhängig im Lieferumfang enthalten.

6. Bedienung über SmartHome

Sollten Sie Ihre Markise nicht bereits mit einer Smart-Home-Steuerung erworben haben, kann diese jederzeit nachgerüstet werden. Im Folgenden wird die Ausführung mit Standardmotoren und Funkmotoren beschrieben.

6.1 SmartHome Steuerung von Standardmotoren

Auch Markisen mit Standardmotoren, die für eine normale Schalterbedienung vorgesehen sind, können über SmartHome-Systeme angesteuert werden.


Dazu ist es jedoch notwendig, den Standardmotor als Funkmotor umzurüsten. Hierfür bieten die Motorhersteller entsprechende Funkaktoren an, die zwischen der Netzversorgung von 230 V und dem Motor verkabelt werden müssen.


Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter, die Smart-Home-Systeme zur Nachrüstung in allen Preisklassen anbieten.


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Aber hier ist Vorsicht geboten: Der Einsatz von Fremdfabrikaten für die Nachrüstung kann erhebliche Funktionsprobleme der Motoren nach sich ziehen. Das hat in der Regel mit der Qualität der verwendeten Schaltrelais und der Steuersoftware zu tun.


  1. Der Motor verliert die Endabschaltpunkte.
  2. Der Motor schaltet nicht mehr richtig ab.


Da wir in unseren Markisen ausschließlich SOMFY-Motoren einsetzen, empfehlen wir aus den oben genannten Gründen, für die Nachrüstung ausschließlich SOMFY-Systeme zu verwenden.


info icon
Hier müssen wir eindeutig und klar darauf hinweisen, dass wir als Hersteller bei Einsatz von Fremdsystemen zur Nachrüstung von Smart-Home-Systemen keine Garantie und Gewährleistung übernehmen, wenn anschließend Schäden und Fehlfunktionen an den Motoren auftreten.

6.2 SmartHome Steuerung von Funkmotoren

Unsere Markisen mit Funkmotor können ausschließlich nur mit den SmartHome Systemen von SOMFY betrieben werden. Nachfolgend unsere Empfehlung für SmartHome System von SOMFY

Somfy Thamo Switch


✔ Die neue Somfy Smart Home-Zentrale der dritten Generation: TaHoma Switch

✔ Steuern Sie Ihr Zuhause automatisiert und smart per Smartphone & Tablet – und das von überall

✔ Flexibel im Haus positionierbar – Verbindung per WLAN

✔ Mit der Smart-Home-App können Sie von unterwegs Rolläden runterfahren, Licht & Heizung ausschalten, Alarm einschalten u.v.m.

✔ Individuelle Szenarien per Knopfdruck und automatisiert starten

✔ Vernetzung mit Sensoren - vewalten und Schwellenwerten etc. 




7. Erste Hilfe - Störungen Endlagen - Hand o. Wandsender

Die Endabschaltpunkte der Motoren unserer Markisen sind werkseitig eingestellt und programmiert und müssen in der Regel nicht nachjustiert oder verändert werden. In Ausnahmefällen kann es jedoch erforderlich sein, entsprechende Neueinstellungen und Nachjustierungen vorzunehmen.

info icon
Bei Störungen der Endabschaltpunkte wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb oder den Hersteller der Markise. Schäden an Motor oder Markise durch unsachgemäße Änderungen der Motoreinstellungen sind von der Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen.

Nachfolgend finden Sie sämtliche Informationen zu den Einstellungen der Endlagen der verschiedenen Markisen und Motortypen sowie Anleitungen zur Anpassung der Endlagen der Motoren in unterschiedlichen Störungsszenarien. Bei Änderungen und Anpassungen der Endabschaltpunkte sind die jeweiligen Endlagenabschaltungen des entsprechenden Motortyps für die unterschiedlichen Markisentypen zu berücksichtigen.

Produkttyp Motortyp Bedienung Motoreinstellung Endlage oben Endlage unten
BASELINE - BASELINE MEGA
BASELINE - BASELINE MEGA
SOMFY LTSchalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS - ZEUS MEGA
ZEUS - ZEUS MEGA
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
QUAD
QUAD
SOMFY LT Schalter
Druckknopf Druckknopf
Fixe EndlageFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
Fixe EndlageFixe Endlage
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
ZEUS HÜLSE - ZEUS HÜLSE MEGA
SOMFY WT Schalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SUNLINE BASIC / PRO / LED PRO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
DOMIO
DOMIO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IO Funk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
EPICO
EPICO
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
TRENDLINE
TRENDLINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
HERA
HERA
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage
CUBELINE
CUBELINE
SOMFY WTSchalter
Einstellkabel Einstellkabel
DrehmomentFixe Endlage
SOMFY SUNEA IOFunk
Sender Sender
DrehmomentFixe Endlage

7.1 Motor schaltet ab o. reagiert nicht mehr.

Wenn die Markise beim Einfahren oder Ausfahren stoppt oder nicht mehr auf die Befehle des Bedienelements, wie Schalter oder Fernbedienung, reagiert, ist eine der häufigsten Ursachen hierfür die Überhitzung des Motors. Generell haben Markisenmotoren eine Laufzeit von vier Minuten. Nach dieser Zeit schaltet der Temperaturschutzschalter den Motor aus.


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Wenn die Markise zu häufig hintereinander ein- und ausgefahren wird, kann dies die Ursache für die Störung sein. Bevor Sie in einem solchen Fall weitere Schritte einleiten, lassen Sie den Motor bitte 20 bis 30 Minuten abkühlen. In den meisten Fällen kann die Markise danach wieder problemlos betrieben werden.

7.2 Motor schaltet beim Einfahren der Markise zu früh ab

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Bei offenen Gelenkarmmarkisen sind die Endlagen des Motors oben und unten auf fixe Endlagen eingestellt. Diese Einstellung darf grundsätzlich nicht verändert werden.


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Bei offenen Gelenkarmmarkisen wird die Spannung der Gelenkarme auf den Markisenstoff übertragen. Dadurch kann es zu einer geringfügigen Dehnung des Markisenstoffs kommen, was zur Folge hat, dass die Markise nicht mehr vollständig einfährt. In der Regel schaltet der Motor in diesem Fall etwa 3 bis 4 cm vor Erreichen des ursprünglichen Endpunkts ab. Dieser Zustand hat keinerlei Einfluss auf die ordnungsgemäße Funktion oder Haltbarkeit der Markise und stellt somit auch keinen Reklamationsgrund im Sinne von Garantie und Gewährleistung dar.


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Bei Kassettenmarkisen oder Hülsenmarkisen kann dieses Szenario nicht auftreten, da die Endabschaltung des Motors hier immer automatisch bei Drehmoment während des Schließens der Kassette oder Hülse erfolgt. Dadurch werden Stoffdehnungen ausgeglichen, und es kommt nicht zu einem vorzeitigen Abschalten.


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Sollte dieses Problem dennoch bei einer Kassettenmarkise oder Hülsenmarkise auftreten, liegt eine andere schwerwiegende Funktionsstörung vor. In diesem Fall sollte die Markise nicht mehr bedient werden. Bitte setzen Sie sich mit dem zuständigen Fachbetrieb oder Hersteller in Verbindung, damit eine Prüfung und Behebung der Fehlfunktion eingeleitet werden kann.



Mögliche Ursachen:


  • Gelenkarme haben sich durch Überlastung bei Wind verstellt oder sind beschädigt.
  • Spannungsspitzen im Netz bei Blitzschlag , Stromausfall haben die Endlagen des Motors gelöscht
  • Markise war längere Zeit ohne Stromversorung und hat dadurch die Endlageneinstellung verloren.


Wenn durch die oben genannten Ursachen die Endlagen des Motors vollständig gelöscht wurden, kommt es häufig zu einer Fehlaufwicklung des Markisenstoffes, die vor der Neueinstellung der Endabschaltpunkte korrigiert werden muss.

  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B6


  • Drücken Sie den weißen und gelben Einstelltaster nach unten (2,3), bis sie einrasten.
  • Drücken Sie am Schalter die AUF-Taste ▲, bis der Behang die gewünschte obere Endlage erreicht hat.
  • Korrigieren Sie die obere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.
  • Drücken Sie kurz den in Auf-Richtung hinten liegende Einstelltaster (1) nach unten.


- Der Einstelltaster rastet aus.

- Die obere Endlage ist eingestellt.


Abdeckappe wieder aufstecken.

Abb. B6

Abb. B6
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Oben = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die obere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die Auf- und Ab-Taste, bis der Motor eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie jetzt die obere Endlage über die Auf- und Ab-Tasten.
  4. Drücken Sie die "my" -Taste, bis der Motor sich kurz auf- und abbewegt. Die neue obere Endlage ist gespeichert.

7.3 Motor schaltet beim Ausfahren zu früh ab oder stoppt nicht


  • Motor SOMFY LT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Der Antriebskopf kann sich links oder rechts am Ende der Markisenwelle befinden. Abhängig davon ist die Zuordnung der Einstelltasten (weiß/gelb) zu den Endlagen (oben / unten) unterschiedlich.



Entfernen Sie die Schutzkappe (1) von den Einstelltastern siehe Abb. B7


• Drücken Sie die AB-Taste am Schalter ▼, bis der Behang die gewünschte untere Endlage erreicht hat.

• Korrigieren Sie die untere Endlage mit der AUF- ▲ und AB-Taste ▼.

• Drücken Sie kurz den in AB-Richtung vorne liegende Einstelltaster (1) nach unten.


-Der Einstelltaster rastet aus.

-Die untere Endlage ist eingestellt.

Abb. B7

Abb. B7
  • Motor SOMFY WT - Bedienung Schalter
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


Die Einstellung bei Motor SOMFY WT muss mit dem SOMFY Einstellkabel durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrem Fachbetrieb in Verbindung, der die Einstellung mit dem Einstellkabel vornehmen kann.

  • Motor SOMFY SUNEA IO - Bedienung FUNK
  • Endlageneinstellung Unten = Fixe Endlage


  1. Fahren Sie die Markise in die gewünschte untere Endlage.
  2. Drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten für Auf- und Abbewegung, bis die Markise eine kurze Auf- und Abbewegung ausführt. Der Antrieb befindet sich nun im Programmiermodus.
  3. Justieren Sie anschließend die untere Endlage erneut mit den Tasten für Auf und Ab.
  4. Drücken Sie auf die „my“-Taste, bis sich der Motor kurz auf und ab bewegt. Die neue Endlage ist nun eingestellt.

7.4 Neuen Handsender einlernen

Mit vorhandenem funktionierenden Sender


  • Motor nicht stromlos machen.
  • Am vorhandenen Sender PROG drücken, bis die Markise kurz reagiert.
  • Am neuen Sender PROG kurz drücken.
  • Markise reagiert erneut kurz, Sender ist eingelernt.

Ohne vorhandenen funktionierenden Sender



8. Übergabe

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Um spätere Rückfragen oder Anregungen zum Produkt zu erleichtern, sollten die Produktdaten durch den Fachbetrieb dokumentiert werden. Wichtig dabei ist vorallem die Einstufung der WWK im montierten Zustand in Abhängikeit von verwendeten Montagekonsolen dem Montaguntergrund und der verwendeten Befefestigungsmittel. Die Übergabe des Protokolls sollte sich der Fachbetrieb, Monteur vom Kunden gegenzeichnen lassen.
Übergabeprotokoll
BezeichnungProduktdaten
ProduktbezeichnungKassettenmarkise Typ: ___________________________
Hersteller Auftragsnummer:
Montagedatum:
Einstufung WWK der Markise im montierten ZustandWWK: __
Anlage übergeben am, Unterschrift Fachhändler , Monteur
Aufklärung EinweisungDer Kunde und Nutzer der Markise wurde umfänglich zur Bedienung und Nutzung der Markise eingewiesen.
Bemerkungen

9. Produktkennzeichnung

Für diese Bedienungsanleitung gültige Produktypen mit Leistungsnummer
AnlagentypenLeistungssnummerCE Kennzeichnung

SunLine Basic

2762013100

2017

Sunline Pro

2762013100

2017

SunLine PRO LED

2762013100

2017

TrendLine

2762013101

2013

TrendLine Schattenplus

2762013108

2019

CubeLine

2762013102

2017

Hera

2762013103

2013

Zeus

2762013105

2013

Zeus Hülse

2762013103

2013

BaseLine

2762013106

2017

Zeus Dual

2762013107

2013

Quad

2762013109

2026

Epico

2762013110

2026

Domio

2762013111

2026

10. Leistungserklärung

CE
LEISTUNGSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Erklärung

Wir erklären, dass das oben bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart, sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien Verordnung (EU) Nr. 305/2011 entspricht. Bei einer nicht von uns abgesprochenen Änderung des Produktes verliert die Erklärung ihre Gültigkeit.

Vorgesehener Verwendungszweck

Gelenkarmmarkise zur außenliegenden Beschattung

System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit

Gemäß Bewertungssystem „4“ der EU Bauproduktverordnung

Harmonisierte Norm

EN 13561:2004+A1:2008

Erklärte Leistung

Windwiderstandsklasse (WWK) 2 - DIN EN 13561:2009 und Deligierte Verordnung EU 2019/1188

Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Marcel Discher
MOBAU Markisen GmbH

11. Konformitätserklärung

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Gültiger Anlagen-Typ
Siehe Abschnitt: Produktkennzeichnung
Vorgesehener Verwendungszweck

Markise zur Anwendung im Außenbereich Entspricht bei Motorantrieb den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Folgende Harmonisierte Normen wurden angewandt

Deutsch Fassung EN 13561:2015 Markisen – Leistungs- und Sicherheitsanforderungen EN 60335-2-97 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke EN 12045 Motorangetriebene Anschlüsse und Markisen.

Übereinstimmung mit folgenden Richtlinien

Elektromagnetische Verträglichkeit 2014/30/EU

Einhaltung der Schutzziele

Die Einhaltung der Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU wurde gemäß Anhang I Nr. 1.5.1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sichergestellt.

Ort, Datum
Melsungen, 01.04.2026
Unterschrift
Marcel Discher
MOBAU Markisen GmbH
Logo

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